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Status Gesundheit

Karlsson, Martin; Nilsson, Therese LU and Lyttkens, Carl Hampus LU (2011) In Labor&More p.56-59
Abstract (Swedish)
Abstract in German

Die so genannte relative Einkommenshypothese (REH) konnte trotz intensiver epidemiologischer Forschung bisher nicht vollständig belegt werden. Die Literatur über den Einfluss von Einkommensungleichheit auf die individuelle Gesundheit nennt das Sozialkapital eines Individuums, höhere Gewalt- und Verbrechensraten sowie das Ausmaß öffentlicher Ausgaben für die Gesundheitsfürsorge eines Landes als mögliche Erklärungsansätze. Jedoch scheint gemäß den aktuellen im Folgenden beschriebenenen Forschungsergebnissen der individuelle Einfluss dieser drei Faktoren auf den Ungleichheitseffekt klein zu sein. Durch die Untersuchung von vier potenziellen Einflussfaktoren mithilfe von Daten zum Gesundheitsstatus von... (More)
Abstract in German

Die so genannte relative Einkommenshypothese (REH) konnte trotz intensiver epidemiologischer Forschung bisher nicht vollständig belegt werden. Die Literatur über den Einfluss von Einkommensungleichheit auf die individuelle Gesundheit nennt das Sozialkapital eines Individuums, höhere Gewalt- und Verbrechensraten sowie das Ausmaß öffentlicher Ausgaben für die Gesundheitsfürsorge eines Landes als mögliche Erklärungsansätze. Jedoch scheint gemäß den aktuellen im Folgenden beschriebenenen Forschungsergebnissen der individuelle Einfluss dieser drei Faktoren auf den Ungleichheitseffekt klein zu sein. Durch die Untersuchung von vier potenziellen Einflussfaktoren mithilfe von Daten zum Gesundheitsstatus von Menschen aus 21 Ländern in aller Welt konnte belegt werden, dass alternative Mechanismen existieren müssen, die es in Zukunft aufzudecken gilt. (Less)
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publishing date
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Contribution to specialist publication or newspaper
publication status
published
subject
categories
Popular Science
in
Labor&More
issue
1
pages
56 - 59
language
German
LU publication?
yes
id
0e56903f-7d25-4861-9f1a-99b2a8b1c0b7 (old id 1894317)
alternative location
http://www.laborundmore.de/news/31,529390/LM-1-2011/Die-Zusammenhaenge-zwischen-ungleicher-Einkommensverteilung-und-schlechter-Gesundheit-liegen-weiter-im-Dunkeln.html
date added to LUP
2011-04-15 10:54:15
date last changed
2016-04-16 11:42:12
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Die so genannte relative Einkommenshypothese (REH) konnte trotz intensiver epidemiologischer Forschung bisher nicht vollständig belegt werden. Die Literatur über den Einfluss von Einkommensungleichheit auf die individuelle Gesundheit nennt das Sozialkapital eines Individuums, höhere Gewalt- und Verbrechensraten sowie das Ausmaß öffentlicher Ausgaben für die Gesundheitsfürsorge eines Landes als mögliche Erklärungsansätze. Jedoch scheint gemäß den aktuellen im Folgenden beschriebenenen Forschungsergebnissen der individuelle Einfluss dieser drei Faktoren auf den Ungleichheitseffekt klein zu sein. Durch die Untersuchung von vier potenziellen Einflussfaktoren mithilfe von Daten zum Gesundheitsstatus von Menschen aus 21 Ländern in aller Welt konnte belegt werden, dass alternative Mechanismen existieren müssen, die es in Zukunft aufzudecken gilt.},
  author       = {Karlsson, Martin and Nilsson, Therese and Lyttkens, Carl Hampus},
  language     = {ger},
  number       = {1},
  pages        = {56--59},
  series       = {Labor&More},
  title        = {Status Gesundheit},
  year         = {2011},
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